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Urban Landscape
04. Februar 2021

Von wegen Landeier – Bauen im ländlichen Raum

Nicht nur architektonische Größen wie Florian Nagler oder Peter Haimerl haben bewiesen, dass sich gute Architektur positiv auf den ländlichen Raum auswirkt. Auch junge Architekturbüros schwenken ihren Fokus auf die Peripherien, Dörfer und Kleinstädte. In einer dreiteiligen digitalen Gesprächsreihe sprechen NXT A und PIONIRA mit drei Architekturbüros über ihre Visionen für den ländlichen Raum und wie lokal gebaut werden kann

Vorbei sind die Zeiten, in denen der ländliche Raum allein als Raumtypus der Landwirtschaft, des Tourismus, der Naherholung oder der Windparks angesehen wird. Angesichts der überfüllten und überteuerten Großstädte, der großen Zahl von Geflüchteten und nicht zuletzt der Coronakrise erscheint es unumgänglich, den ländlichen Raum stärker zu fördern – und zu bebauen. Denn nicht nur die Bewohner von Großstädten haben das Land für sich entdeckt. Es ist eine Entwicklung, dem sich nicht zuletzt die Literatur angenommen hat – denkt man nur an den Roman Unterleuten von Juli Zeh. Und auch die Architekturszene hat den ländlichen Raum für sich entdeckt: Architektonische Größen wie Florian Nagler oder Peter Haimerl haben längst bewiesen, dass sich gute Architektur positiv auf den ländlichen Raum auswirkt. Doch auch junge Architekturbüros schwenken ihren Fokus auf die Peripherien, Dörfer und Kleinstädte und ziehen gar dort hin, um lokal zu bauen. Daher sprechen wir mit vielversprechenden jungen Planerbüros, die im ländlichen Raum bauen und welche Herausforderungen und Chancen dies mit sich bringt. Wie können zukunftsweisende Konzepte auf dem Land geschaffen werden, die ihn attraktiver machen?

In einer dreiteiligen digitalen Gesprächsreihe spricht NXT A mit drei Architekturbüros und den Gründerinnen von PIONIRA über ihre Visionen für den ländlichen Raum und wie lokal gebaut werden kann.

Die Plattform PIONIRA stellt Pioniere vor – aus der Kunst und der Architektur – und zeigt deren Projekte. PIONIRA ist ein Werkzeugkasten für Architektur, Ökologie und Handwerk, ein soziales Netzwerk für Nachhaltigkeit und ein Tool zum Ideenaustausch.

Die Reihe startet am 11. Februar 2021 mit studio amore aus Berlin. Zu Anmeldung geht es hier entlang.

Am 22. Februar 2021 folgt der zweite Teil unserer Gesprächsreihe zum Thema Bauen im ländlichen Raum: Wir sprechen mit dem jungen Start-up Syndikat Walden, welches sich auf das Bauen von Tiny Houses im ländlichen Raum spezialisiert hat. Hier gehts zur Anmeldung.

Am 25. Februar 2021 sprechen wir mit Gründer Kirfel aus Bedheim.

Titelbild: studio amore
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