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Longlife Learning
16. Oktober 2020

Rückschau und Vorausdenken

Zum ersten Geburtstag von NXT A und in ihrer zwanzigsten Kolumne blickt unsere Kolumnistin Simone von Schönfeldt auf das vergangene Jahr zurück. Was hat sie beschäftigt? Was hat sie geleistet? Und an welchen Stellschrauben kann sie in Zukunft drehen?

Zufälligerweise fallen hier gleich zwei Jubiläen zusammen: NXT-A feiert seinen ersten Geburtstag und dies ist schon die zwanzigste Kolumne. Yeah!

Eigentlich ganz schön, schon im Oktober das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Wenn alle Anlauf nehmen, den Jahresendspurt zu wuppen, genehmige ich mir zur Feier des Tages ein herrliches Stück Stachelbeer-Baiser-Torte mit Espresso – nein, natürlich kein Alkohol vor 18 Uhr, wo soll das hinführen? Interessante Frage. Gibt es das bei Euch im Büro noch: Sekt zum Mittag oder Kuchen bei Geburtstagen, zum Wettbewerbsgewinn oder wenn überraschend ein neuer Auftrag reinflattert? Oder ist das „vermintes Gelände“, da nicht alle Alkohol trinken, der Kuchen und die Gummibärchen mindestens vegan sein müssen oder ganz preußisch nur die Weihnachtsfeier oder der Betriebsausflug Anlass sind, sich ein klein wenig gemeinsam zu feiern? Ach was rede ich vom Feiern – da wird in diesem Jahr so einiges coronabedingt ausfallen, also genug davon, das verdirbt einem ja die Laune.

Was hat mich im vergangenen Jahr beschäftigt? Architektur und Städtebau stehen für mich aus klimatechnisch-nachhaltiger Sicht, aber auch coronabedingt auf dem Prüfstand. Wie müssen sich unsere Arbeits- und Lebenswelten verändern? Wo überall sollte schnellstmöglich ein Umdenken befördert werden und wie kann das gelingen? Welche Ressourcen sind unter welchen Voraussetzungen nutzbar? Und ja: Ich frage mich selbstkritisch: Was habe ich geleistet und wie kann mein Beitrag zu all dem aussehen? An welchen Stellschrauben kann ich drehen beziehungsweise wo habe ich die Möglichkeit, durch eine Irritation, ein lässiges Feedback oder ein klares „Nein“ Stellung zu beziehen?

Viele von uns waren an der Uni Idealisten, ja Visionäre. Denkt mal an die genialen Entwürfe, die wir alle gemacht haben – und daran, wie wir uns unser Leben als ArchitektInnen erträumt haben. Jetzt sind wir angekommen im Planeralltag (oder auch woanders, oder aber noch gar nicht) – und zu selten hinterfragen wir ineffiziente Abläufe und Routinen, die Zeitpläne durcheinanderbringen und unnötige Kosten produzieren. Aber vielleicht sollten wir das. Vielleicht ist das eine unserer großen Aufgaben: aufräumen mit unnötigen Prozessen, Formularen und Anträgen. Ideen entwickeln, wie es anders gehen kann und dranbleiben, wenn es darum geht, diese durchzusetzen. Ressourcen schonen im doppelten Sinne! Ja, sich im besten Sinne durch nichts aufhalten lassen. Da denk ich an „The Fountainhead“ – kennt Ihr die Verfilmung mit Gary Cooper, in der er einen Architekten spielt, der absolut kompromisslos seinen Idealen treu bleibt? Klar, ist irgendwie drüber – aber auch total cool. Meine Kolumnenzeichenmaximalzahl ist am Anschlag: Aber das Thema Architekturfilm, das greif ich bald noch mal auf!

NXT-A hat im vergangenen Jahr einen beeindruckenden Sprint hingelegt: So viele tolle Ideen wurden entwickelt und umgesetzt. Ich bin total gespannt auf das kommende Jahr mit einem neuen Ideenwettbewerb, spannenden Interviews, tollen Podcast-Folgen und vielem mehr.

Und nicht vergessen: Seid schnell und nehmt bis zum 16.Oktober am Geburtstags-Gewinnspiel teil und gewinnt tolle Preise!

Bis in zwei Wochen,

Eure Simone von Schönfeldt

Architektin, Organisationsberaterin, Baufachjournalistin

Gründerin von arbeiten übermorgen – Weiterbildung & Weiterentwicklung für Architekt*innen

 

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Titelbild: Mit ihrer Kolumne für NXT A hält Simone von Schönfeldt Euch alle zwei Wochen auf dem Laufenden. Foto: privat
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