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Urban Landscape
01. Juli 2021

Preis für Stadtbildpflege 2020

Nach dem Beschluss des Ausschusses für Stadtplanung und Bauordnung vom 14. April 2021 stehen die Sieger:innen des "Preises für Stadtbildpflege 2020 - Bauen und Sanieren in historischer Umgebung" fest

Der Ausschuss folgte in seinem Beschluss der Empfehlung der ehrenamtlichen Gutachterkommission, die am 28.10.2020 zur fachlichen Begutachtung der Bewerbungen virtuell tagte. Von den insgesamt 20 eingegangenen Bewerbungen wurden sieben ausgezeichnet: Vier privat beworbene Objekte erhielten einen Preis – drei weitere Bewerbungen der öffentlichen Hand wurden durch die Auszeichnung „Lobende Erwähnung“ gewürdigt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Wenn das Nebeneinander von zeitgenössische Architektur und ihrem historischen Umfeld gut gelingt, dann ist die Kombination von Neu und Alt ein echter Gewinn für das Stadtbild.“

Mit seinem Beschluss hat der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung folgende Vorhaben mit einem Preis gekrönt:

  • den Umbau und die ergänzende Aufstockung des Rückgebäudes Aventinstraße 1,
  • den Neubau der Paulaner Hauptverwaltung in der Ohlmüllerstraße 42,
  • den Neubau eines Büro- und Geschäftshauses in der Weinstraße 6 sowie
  • den Neubau eines Studentenwohnheims in der Werneckstraße 6A.

Die Preise werden in Höhe von 2.600 Euro für jedes Objekt gemeinsam an die Bauherr:innen und Architekt:innen zu gleichen Teilen verliehen.

Die Auszeichnung „Lobende Erwähnung“ erhielten folgende Bewerbungen der öffentlichen Hand:

  • der Umbau, die Sanierung und Erweiterung des Staatstheaters am Gärtnerplatz,
  • die Sanierung und der Teilneubau des Philologicums in der Ludwigstraße 25 sowie
  • der Umbau und die Modernisierung der Atriumhäuser in der Willi-Graf-Straße 3-7.

Der im vierjährigen Rhythmus stattfindende Wettbewerb zielt auf die Würdigung und Förderung zeitgenössischer Architektur im Zusammenhang mit Baudenkmälern und in Ensemblebereichen. Bewerben können sich Bauherr:innen und Architekt:innen, die Neubauten in Ensemblebereichen oder in der Nähe von Baudenkmälern sowie wesentliche Anbauten, Erweiterungen, Umnutzungen oder Umbauten von Baudenkmälern realisiert haben. Berücksichtigt werden auch Maßnahmen an „besonders erhaltenswerten Bauten der 1950er, 60er und 70er Jahre“ sowie das Kriterium der „vorbildlichen energetischen Sanierung“.

Traditionell werden die Preise und „Lobenden Erwähnungen“ im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung verliehen. Aufgrund des schwer prognostizierbaren Pandemiegeschehens kann derzeit leider noch kein verbindlicher Termin für die Preisverleihung genannt werden. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Die Auszeichnung „Lobende Erwähnung“ erhielten Bewerbungen der öffentlichen Hand. Unter anderem der Umbau, die Sanierung und Erweiterung des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Foto: Atelier Achatz Architekten
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