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Architecture
13. August 2021

Eine französische Architektin in Japan

Mit der neuen Graphic Novel „Charlotte Perriand. Eine französische Architektin in Japan.“ setzt der im Irak geborene Zeichner und Autor Charles Berberian der französischen Architektin und Möbeldesignerin ein Denkmal. In unserem neuen Podcast gibt Valentina Grossmann einen Einblick in die Publikation, die sich auf Charlotte Perriands ersten beiden Jahre in Japan konzentriert

1940 reiste die französische Architektin, Möbeldesignerin und Fotografin Charlotte Perriand auf Einladung des japanischen Staates nach Japan, um als Beraterin für Kunst und Kunsthandwerk beim Ministerium für Handel und Industrie zu arbeiten. Ihr sechsjähriger Aufenthalt in Tokio hatte einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des japanischen Designs. Sie entwirft Bambusmöbel und beeinflusste gleichzeitig die japanische Avantgarde wie keine Europäerin zuvor. Das Eintauchen in die Kultur und Tradition Japans wird für die Designikone Charlotte Perriand zu einer Offenbarung, sie entwickelt eine einzigartige Vision von Innenarchitektur.

Der im Irak geborene Zeichner und Autor Charles Berberian konzentriert sich in seiner Graphic Novel auf die ersten beiden Jahre ihrer Zeit in Japan, die einen Schwerpunkt in Charlotte Perriands Architekturlaufbahn bilden. Dabei zeigt er nicht nur eine selbstbewusste, erfolgreiche junge Frau, sondern auch all ihre Selbstzweifel. Zu guter Letzt ergänzt er die kurze Geschichte mit einem ausführlichen Interview zwischen ihm und Pernette Perriand, der Tochter der Designerin.

Charles Berberian ist mit seiner Graphic Novel „Charlotte Perriand. Eine französische Architektin in Japan.“ ein einzigartiges Werk gelungen, das den Wunsch erweckt, der Geschichte und den persönlichen Eindrücken noch länger zu folgen. Einen Einblick erhaltet ihr in unserer neuen Folge von NXT A Position.

Die Graphic Novel „Charlotte Perriand – Eine französische Architektin in Japan 1940-1942“ von Charles Berberian ist bei Reprodukt erschienen und kostet zwanzig Euro.

Charlotte Perriand, 1991. Foto: Wikimedia Commons
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