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Digitisation & Virtualization
09. Dezember 2019

Die BAU wird digital in Köln

Die in München etablierte Messe BAU wird digital und startet vom 11. bis 13. Februar 2020 erstmals in der Domstadt Köln mit über 200 Teilnehmern

Die alle zwei Jahre stattfindende Münchner Messe BAU mag es in der Domstadt digital: Sie verwandelt sich in Köln vom 11. bis 13. Februar 2020 in die digitalBAU. Ziel ist es, ein zentrales Informations- und Kommunikationsforum für das Handwerk zu etablieren. „Wir kommen dem langjährigen Wunsch von Ausstellern und Besuchern nach, zwischen zwei BAU-Messen eine Plattform zum Dialog und für technische Entwicklungen im digitalen Bausektor anzubieten“, betont DigitalBAU-Projektleiter Matthias Strauss. „Digitale Dienstleistungen, Angebote und Programmlösungen ändern sich rasant. Die Entscheidung, nach Köln zu gehen und damit einen zweiten und sehr zentralen Standort nach München zu wählen, ist für uns die richtige.“

Planer, Architekten, Bauherren, Ingenieure, Bauunternehmer und Handwerker bekommen auf 10.000 Quadratmetern der Messehalle 7 die Gelegenheit, individuelle Programmlösungen von Ausstellern wie Doka, Sidoun, Softtech, Viega oder Zeppelin Lab kennenzulernen. In Zukunft wird es um den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes gehen, so die Prognose der Veranstalter, von der Planung und der Bauphase über den Betrieb bis zur Sanierung oder Abriss und Recycling.

Die digitale Planungsmethode BIM und die mit ihr verbundenen Aufgaben findet sich ebenso unter den Schwerpunkten wie der Ressourcenschutz. Prof. Joaquin Diaz, Vorstandsvorsitzender des digitalBAU-Partners BVBS, ist davon überzeugt, dass die Digitalisierung ganzheitliche Konzepte erfordert und Auftraggeber, Planer, Bauausführende, Betreiber und Bauproduktehersteller im gleichen Maße betrifft.

„Durchgängig digitale Lösungen, die den gesamten Bauwerkslebenszyklus betrachten, werden daher immer wichtiger“, so Diaz. „Aus diesem Grund ist eine Messe wie die Leitmesse digitalBAU, ideales Branchenbarometer und Netzwerkplattform für alle Baubeteiligten. Mit der Digitalisierung erhöhen wir Produktivität und Effizienz im Bauprozess und sichern langfristig wichtige Gewinne.“

Die Nemetschek Group, einer der größten Aussteller auf der digitalBAU, hofft ebenfalls auf einen Aufbruch. Sie ist mit zehn ihrer Marken vertreten: „Die Zukunft der AEC/O-Industrie ist digital. Deshalb ist die Initiative der Messe München und des Bundesverband Bausoftware, ein neues Messeformat mit digitalem Schwerpunkt einzuführen, genau der richtige Impuls für unsere Branche“, meint Patrik Heider, CFOO und Vorstandssprecher der Nemetschek Group.

Über die Messestände hinaus bietet die digitalBAU ein Rahmenprogramm auf drei Fachforen an. 99 Speaker berichten über Kooperationen mit Startups, smart home – smart building oder BIM-Implementierung mit dem BAP.  Ein Start-Up-Award, der innovative Geschäftsideen honoriert, komplettiert die Zusatzangebote.

Text: Alexandra Wach

Termin:
11.-13.Februar 2020

Veranstaltungsort:
Messe Köln
Messeplatz 1
50679 Köln

www.digital-bau.com

Titelbild: Die Anforderungen an smarte Zutritts- und Sicherheitslösungen wachsen mit der Anzahl der Menschen, die in Städten zusammenleben. Die Schweizer Unternehmensgruppe Dormakaba entwickelt dazu Produkte, Lösungen und Services – zu entdecken auf der digitalBAU 2020 in Köln. Foto: Dormakaba
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