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Architecture
16. Februar 2021

Community Check #23

Bei NXT A steht das A für architecture – und für die Menschen dahinter. In unserer neuen Porträt-Serie stellen wir Euch kluge Köpfe der Architektur-Szene vor: Was bewegt sie? Was lesen sie? Worüber denken sie nach? Und welchen Blick haben sie auf die Welt? Wir haben nachgefragt, ihr geantwortet. Heute erfahrt ihr mehr über den Architekturfotograf Philip Kistner aus Düsseldorf

Philip Kistner studierte Architekturfotografie an der Fachhochschule Dortmund. Seit über zwölf Jahren arbeitet er nun als Architekturfotograf in Düsseldorf für Unternehmen, Architekten und Messebauer weltweit.

Was ist Dein Must-Have-Designerklassiker und warum?

Besonders faszinieren mich Mid-Century-Möbel. Die Entwürfe sind zwar Jahrzehnte alt, aber zeitlos schön und heute noch gestalterisch prägend. Mein persönlicher Must-Have: Der Lounge Chair von Charles & Ray Eames. Dieser Klassiker stand lange auf meiner Wunschliste und vor einiger Zeit habe ich mir diesen Traum erfüllt. Ein wunderbares Möbel, um zur Ruhe zu kommen. Neben dem Lounge Chair steht übrigens ein kompostierbarer Componibili Bio in Rosa – die zeitgemäße Weiterentwicklung eines kleinen und sympathischen Klassikers.

Welchen Podcast hörst oder welches Buch liest Du gerade am liebsten und warum?

Mein guter Freund Philipp Kaul gibt seit einem Jahr den Podcast „Marketing Mysteries“ heraus. Er beschäftigt sich dort – wie der Name schon verrät – mit Fragestellungen rund ums Marketing. Neben den wertvollen Inhalten begeistert mich, wie er immer wieder hochkarätige Persönlichkeiten als Gäste gewinnt. Definitiv eine Empfehlung, wenn einem das Thema liegt.

Als Autor schätze ich Robert J. Shiller, Ökonom und Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften. Neben seinem aktuellen Buch, welches sich mit der viralen Ausbreitung von Narrativen befasst, sind seine öffentlichen Vorlesungen bei der Yale University empfehlenswert. Zugegebenermaßen ein spezielles Thema, aber aus vielen Perspektiven spannend.

Was ist Dein Lieblingsplatz in Deiner Stadt?

Ein schönes Restaurant mit guten Freunden und das Ganze an einem warmen Sommerabend – daran habe ich wirklich große Freude! Glücklicherweise gibt es diesen Lieblingsort nicht nur in Düsseldorf. Gleichzeitig schätze ich auch eine Runde Laufen im Wald ohne Telefon oder große andere Ablenkung.

Was inspiriert Dich?

Da gibt es sehr viel und ich bin grundsätzlich neugierig! Neben dem beruflichen Alltag, in dem mich die Bauvorhaben, das Reisen und die guten Gespräche mit Kunden, Kollegen und Freunden inspirieren, ist es insbesondere das Kochen. Es macht unglaublich Spaß, andere Menschen und Kulturen über die einheimische Küche kennenzulernen.

Was ist das spannendste an Deinem Beruf?

Natürlich das Fotografieren von Architektur. Insbesondere weil daran viele spannende Aspekte anknüpfen. Neben der kreativen Arbeit müssen dauernd kleine Herausforderungen gemeistert werden: Ist der plötzliche Platzregen eigentlich Fluch oder Segen? Wie bekomme ich Zugang zum benachbarten Gebäude, um eine besondere Perspektive zu realisieren? Die Liste lässt sich beliebig erweitern. Mit Freundlichkeit (und etwas Hartnäckigkeit) lernt man dann unglaublich hilfsbereite Menschen kennen und scheinbar Unmögliches wird plötzlich möglich.

Philip Kistner schafft durch seine Fotografie Zugang zur Architektur. Foto: Philip Kistner
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