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Architecture
28. September 2022

ARCHITECT@WORK 2022 gastiert in Wien, Berlin und Frankfurt

Am 12. und 13. Oktober gastiert die diesjährige ARCHITECT@WORK in Wien, am 19. und 20. Oktober in Berlin und vom 7. bis zum 8. Dezember findet sie in Frankfurt am Main statt.

Die Ausstellfläche war schnell ausgebucht, und das zu Recht: Die Messe ist für praktizierende Architekt:innen ausgerichtet, hier findet man fachspezifische Informationen und kann sich vernetzen. Der Anspruch dabei ist, dass ausgestellte Produkte innovativ sind und einen Mehrwert für die Praxis darstellen.

Die ARCHITECT@WORK gastiert unter anderem in Wien, Berlin, Frankfurt. Photo: ARCHITECT@WORK

Die ARCHITECT@WORK stellt an sich selbst den Anspruch, aufzuklären und Informationen wie Trends für das Fachpublikum zur Verfügung zu stellen, um derart konzentriert einen Mehrwert auf den unterschiedlichsten Ebenen anzubieten: So kann man einerseits durch die Messe flanieren und sich informieren, gleichzeitig gibt es künstlerische und diskursive Auflockerung auch abseits des klassischen Networkings.

Ausstellungen untermalen das Programm. Photo: ARCHITECT@WORK

Wien

Neben dem mittlerweile zum fixen Repertoir der ARCHTECT@WORK gehörenden Anschauungsmaterial von raumprobe wartet in Wien auch die Ausstellung „Kunst VibrantFields by Abteilung Energy Design, Universität für Angewandte Kunst“ auf interessierte Besucher:innen. Das Thema Nachhaltigkeit im Bauprozess findet nicht nur in der Branche großen Anklang, sondern wird logischerweise auch durch die Aussteller:innen in den Fokus gerückt. Das liegt zum einen am zukunftsgerichteten Charakter der Messe, zum anderen an der Dringlichkeit des Themas selbst: Architektur ohne Gedanken zur Nachhaltigkeit kann heutzutage nicht mehr guten Gewissens gedacht werden. Und das ist gut so!

Abseits vom klassischen Messe-Programm finden sich ergänzend dazu einige Vorträge von Architekturschaffenden, wie beispielsweise Ulrike Schartner von gaupenraub +/-, die sich zu einer sozial nachhaltigen Architekturarbeit verpflichten. Sie zeigen, wie man auch mit wenigen Ressourcen und vor allem Budget eine qualitative Architektur für sozial Benachteiligte wie Menschen ohne festen Wohnsitz schaffen kann. Das interdisziplinär arbeitende Kollektiv Mostlikely ergründen die Stadt als gemeinschaftliche Ressource.

Auch EOOS NEXT thematisiert die soziale Verantwortung, die für Architekturschaffende in der heutigen Zeit so essenziell wie nie zuvor ist. Themen wie Humanismus, Kreislaufwirtschaft und städtische Produktion gehen einher mit Design, Material und Digitalisierung. Weiter geht’s mit Vorträgen zu den Themen „Gesunde Materialien“, „Klimafitte Architektur“ und „Uncycling Architecture“ zeigen nicht nur interessante Aspekte der täglichen Architekturarbeit auf, sondern wollen auch Anreize geben und Wege aufzeigen hin zu einer anderen Praxis.

Außerdem kuratieren in Wien World-Architects.com eine Projektausstellung samt Fotokollektion.

Voträge und Seminare werden ebenso abgehalten. Photo: ARCHITECT@WORK

Berlin

In Berlin ist der Fokus der ARCHITECT@WORK nicht minder sozial und ökologisch ausgerichtet: Über das Thema der Materialität wird auf die mögliche Wiederverwendung im Bauprozess hingewiesen, Schlagworte wie Klimagerechtigkeit und Energieaufwand werden hier vor den Vorhang geholt und der Konnex zur Ästhetik hergestellt. Untermalt wird der Inhalt von Anschauungsbeispielen aus der Praxis, unter anderem von Susanne Brandherm und Sabine Krumrey von brandherm + krumrey interior architecture.

Das Thema zieht sich auch durch den zweiten Messetag und wird von Anke Person von Urban Beta in seinem Vortrag aufegriffen, diesmal im Zusammenhang mit Automatisierung, Demokratisierung und CO2-Reduktion des Bausektors. Schließlich gibt es mit Andrea Dal Negro von NOA* Network of Architecture einen Beitrag über nachhaltige Projekte, deren Herausforderungen und Lösungen vor. Margit Sichrovsky und Kim Le Roux von LXSY Architekten gehen noch einmal das Thema der Kreislaufwirtschaft an, diesmal jedoch vom Standpunkt des Bauens im Bestand aus. Kleines Goodie am Rande: Die Vorträge werden von der Architektenkammer Berlin als Fortbildung anerkannt.

Und Frankfurt

World-Architects stellen 40 weltweite Projekte ihrer Mitglieder aus. Ebenso steht die Fotokollektion unter dem Zeichen der ästhetischen Diversität. Raumprobe zeigt mit der Sonderschau “Gesunde.Materialien” bereits zum fünften Mal eine kuratierte Sammlung an Proben zum Anfassen. Und OCEAN SOLE zeigt mit Objekten seiner Ausstellung, wie Müll aus den Meeren fähig ist, zu begeistern.

Zusätzlich dazu findet sich in Frankfurt ein Rahmen aus ergänzenden Vorträgen statt zu den Themen “Nachhaltigkeit abseits von Holzbau”, “Bauen im Bestand” sowie “Gesunde Materialien” (von Hannes Bäuerle von raumprobe).

Am zweiten Tag der ARCHITECT@WORK Frankfurt werden die Themen Klimaabkommen und Ressourcen behandelt: Wie Architektinnen und Architekten die verantwortliche Haltung in der großen Transformation stemmen können und wie dabei ohnehin alles „bloß“ Umbau ist, von einer bestehenden Umwelt hin zu einer besseren.

Noch mehr Inspirationen und Inputs gibt es bei den internationalen Gastspielen der ARCHITECT@WORK diesen Herbst!

Für weitere Informationen, Tickets und einen Überblick über alle europaweit verstreuten 28 Standorte in 16 Ländern und Termine der ARCHTECT@WORK laden wir euch ein, die Homepage zu besuchen: www.architectatwork.com

Titelbild: ARCHITECT@WORK 2022 in Wien, Berlin und Frankfurt. Photo: ARCHITECT@WORK
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