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Architecture
04. Mai 2021

Nachwuchspreis: Die Jungen Hugos 2021

Seit 2015 verleiht der BDA Baden-Württemberg alle drei Jahre den Hugo-Häring-Nachwuchspreis. Ab 2020 heißt der Preis „Die Jungen Hugos 2021“ für Studierende an baden-württembergischen Architekturfakultäten. Heute um 18:00 Uhr ist Einreichungsschluss

Der Bund Deutscher Architekten BDA Landesverband Baden-Württemberg lobt den Nachwuchspreis „Die Jungen Hugos 2021“ für Architekturstudierende der Hochschulen in Baden Württemberg aus. Ziel ist es angehenden Kolleg:innen die Möglichkeit zu geben, sich mit ihren Arbeiten zu präsentieren und sich in einen Diskurs über die gesellschaftliche Relevanz planerischen Gestaltens einzubringen.

Gesellschaftliche Veränderungen wie neue Arbeitswelten, neue Formen des Zusammenlebens, nachhaltige Lebenskonzepte und ein verantwortungsvolles Miteinander werden von Architekt:innen mitgestaltet. Speziell an Hochschulen wird Raum zum Experimentieren und Erforschen gewährt. Der BDA Baden-Württemberg möchte sich mit dem Thema „Morgendämmerung – neue Tendenzen gestalten“ des visionären Potentials von Studienprojekten annehmen.

Unter diesem Thema können Studienarbeiten eingereicht werden, die sich mit Gebäuden wie Neubauten, Umnutzungen und Ergänzungen, mit Orten, zum Beispiel Eingriffe und Installationen in städtebauliche Situationen und auch mit theoretisch-abstrakten Konzepten beschäftigen. Diese Auszeichnung richtet sich an die „Generation Z“ und ihre architektonischen Ansätze für morgen.

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind alle Architekturstudierende, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Arbeit an einer Hochschule in Baden-Württemberg eingeschrieben sind/waren. Zugelassen werden alle Entwürfe, die seit dem Sommersemester 2018 erarbeitet wurden, auch Bachelor- und Masterarbeiten. Als Nachweis ist eine Kopie des Studierendenausweises mit einzureichen. Es können Einzelarbeiten und auch Gruppenarbeiten eingereicht werden.

Abgabe

Die Pläne sind rechtzeitig bis zum 4. Mai 2021, 18:00 Uhr in folgender Form einzureichen: einfach ausgedruckt und gerollt auf Papier (nicht falten), sowie zusätzlich digital im PDF-Format (max. 20 MB pro Plan) auf einem beschrifteten Datenträger. Zur Beurteilung der Arbeiten sind alle wesentlichen Abbildungen und Konzepttexte einzureichen, die zum Verständnis der Arbeit notwendig sind, zum Beispiel bei Hochbau-Entwürfen: Erläuterungstext und Situationsplan, die wichtigsten Grundrisse, Schnitte und Ansichten, Modellfotos und Illustrationen. Modelle, Broschüren oder weitere Entwurfsunterlagen werden nicht angenommen.

Jury

Die eingereichten Projekte werden von der diesjährigen Jury gekürt. Die Jury wird vor allem auf die Nachvollziehbarkeit der Ideenentwicklung und die schlüssige Umsetzung schauen. Die Ideen werden auch in Bezug auf unsere Zukunft bewertet. Nicht zuletzt werden die baulichen und bildlichen Qualitäten des Entwurfes beurteilt. Die Jury tagt voraussichtlich am 9. Juli 2021. Alle Teilnehmer:innen werden anschließend per Mail über das Ergebnis benachrichtigt.

Auszeichnungen

Der Nachwuchspreis ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert. Es werden bis zu drei Preise und drei Anerkennungen vergeben. Diese werden im Rahmen des Architekturnovembers 2021 überreicht. Alle Preisträger:innen erhalten eine Urkunde. Das Preisgericht kann durch einstimmigen Beschluss die Verteilung der Preissumme und die Anzahl der Preise verändern. Die ausgezeichneten Arbeiten werden in die Veröffentlichung des BDA „Architektur in Baden-Württemberg 2021“ aufgenommen und diesen Sommer in der Ausstellung „Die*JungenHugos 2021“ im BDA Wechselraum in Stuttgart gezeigt. Preisträger:innen besonders herausragender Projekte erhalten zudem eine Patenschaft im BDA Baden-Württemberg. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für Projekte von Studierenden überreicht, die vor Abschluss des 2. Studienjahres entstanden sind (Nachweis über die betreuende Hochschule). Dieser Preis beinhaltet ein individuelles Mentoring begleitet von einem Mitglied der Jury.

Der Hugo-Härling-Nachwuchspreis heißt seit 2020 „Die Jungen Hugos 2021“. Foto: Unsplash/Sven Mieke
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