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Studyo Architects über Architektur für ein gemeinschaftliches Miteinander

WAS:
Architektur für ein gemeinschaftliches Miteinander: Wie baut man für eine gute Nachbarschaft?
WANN:
22. April 2020 19:00
WO:
STUDYO ARCHITECTs
Alte Textilfärberei
Wilhelm-Mauser-Str. 49 C
50827 Köln
WER:
Exklusiv für NXT A-Mitglieder
Architektur für Alle: Ayşin İpekçis Entwurf, der vom Frankfurter Planungsdezernat, dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der ABG Frankfurt im Rahmen des Architekturwettbewerbs „Wohnen für Alle: Neues Frankfurt 2019“ mit einem ersten Preis ausgezeichnet wurde, greift das Thema der Nachbarschaft und der Begegnung im städtischen Raum auf. Wie kann Architektur, kann Wohnungsbau Kommunikation und Gemeinschaft fördern?

Städte sind anonyme Orte – tagtäglich begegnet man hunderten, tausenden von Menschen – oftmals ohne auch nur eine einzige Person zu kennen. Wer jemals in Städten wie New York, Beijing oder Rio de Janeiro gewohnt hat, weiß, dass Wohnsilos, in denen Menschen auf engstem Raum nebeneinander leben, die einsamsten Orte der Welt sein können. Oftmals trägt Architektur genau dazu bei, Menschen voneinander zu trennen, Kommunikation zu erschweren. Aber Nachbarschaft, das Miteinander ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. Wie kann Architektur also dazu beitragen, Menschen zueinander zu bringen, Gemeinsinn und Nachbarschaft zu stiften? Welche Räume braucht es, damit sich Nachbarschaft leichter entfaltet? Wieviel Nähe und wieviel Abstand ist nötig? Welche Bedeutung kann das Gemeinsame entwickeln und wieviel Privatsphäre muss gewährleistetet sein? Am Beispiel des Entwurfs für den Wettbewerb „Wohnen für Alle – Das neue Frankfurt“ beantwortet Ayşin İpekçi exklusiv für und mit Next A-Mitgliedern diese Fragen. İpekçi verdeutlicht dabei ihren interdisziplinären Ansatz, der für all ihre Projekte gilt, hier jedoch besonders zum Tragen kommt. Das Zusammenspiel von Architekten mit Machern und Denkern aus Landschaft, Kunst, Schauspiel, Musik, Verkehr, Städtebau, Technologie, Soziologie und vielen weiteren Bereichen, die Anteil haben im Stadtgefüge und damit am Öffentlichen Raum schafft Räume, die Kommunikation und eine stärkere Verbundenheit der Menschen begünstigen – disziplinär sowie interdisziplinär.

Ayşin İpekçi sammelte zwischen 2000 und 2003 nach Abschluss ihres Architekturstudiums an der RTWH Aachen erste Berufserfahrung in Köln, Istanbul und Tokio. 2003 bis 2005 war sie als Dozentin der FH Düsseldorf zuständig für den Aufbau des internationalen Programms der Gastprofessoren. 2007 gründete sie das Büro STUDYO ARCHITECTs. Zudem ist sie Jurymitglied in der Sparte Architektur für den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler, verliehen durch das Ministerium für Kultur in NRW.

www.studyo.org

Titelbild: Ayşin İpekçi entwirft mit ihrem Team kommunikative Wohnräume (Studyo Architects)
Exklusiv für NXT A-Mitglieder